DORMA International weitere Internet Seiten ...
14.07.2004

Corporate Architecture und Unternehmenskultur

Innovative Erweiterung der DORMA Hauptverwaltung

Ennepetal. Das neue, erweiterte DORMA Verwaltungsgebäude in Ennepetal spiegelt durch seine Konstruktion und seine symbolhafte Fassadengestaltung den Anspruch des Unternehmens an innovative architektonische und technische Konzepte und seine damit verbundene Corporate Identity wider. Die aus einem Wettbewerb hervorgegangene Baumaßnahme des Kölner Architekturbüros KSP Engel und Zimmermann unterstreicht die repräsentative Wirkung des landschaftsräumlich und wirtschaftlich bedeutsamen Bezugspunktes und veranschaulicht durch konsequente Integration die Anwendung unternehmenseigener Produkte und Systemlösungen rund um die Tür.


Standortbekenntnis zu Ennepetal

In Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder und weiteren Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft wurde das DORMA Hauptverwaltungsgebäude in Ennepetal nach eineinhalbjähriger Vorbereitungs- und ebenso langer Bauzeit offiziell eingeweiht. Der Entscheidung, das bestehende Bürogebäude aus den
60er Jahren auf dem Gelände des Stammsitzes des international operierenden Unternehmens zu modernisieren und aufzustocken, war das klare Bekenntnis zum Standort Ennepetal vorausgegangen. „DORMA hat seine Wurzeln hier in Ennepetal und wird immer ein Unternehmen der Region bleiben. Es war mir wichtig, mit dem Neubau ein sichtbares Zeichen meiner Verbundenheit zur Region zu setzen,“ betonte Firmeninhaber Karl-Rudolf Mankel, der das 1908 gegründete Familienunternehmen in dritter Generation führt.


Wettbewerbsvorgabe

So war oberste Zielvorgabe bei dem eingeladenen Wettbewerb, nicht nur die durch Wachstum zusätzlich erforderlich gewordenen, modernen Büroflächen für insgesamt 150 Mitarbeiter zu schaffen und die vorhandene Struktur besser zu nutzen, sondern vor allem die Bindung an den Standort baulich herauszuarbeiten.


Flexible Büros und kommunikative Gemeinschaftszonen

Der bestehende sechsgeschossige Gebäudekörper aus Beton wurde bis auf den Rohbau zurückgebaut und um zwei weitere Büro-Geschossebenen und eine darüberliegende Konferenzebene aufgestockt. Eine bedarfsgerechte Mischung unterschiedlich großer und flexibler Büroformen, ausgestattet mit modernster Technik und natürlicher Belüftung, entstand. Geschossübergreifende Lufträume gliedern die Etagen in Raumzonen und ermöglichen vertikale Erschließungen, Empfangs- und Gemeinschaftsbereiche. Zudem fördern sie die informelle Kommunikation und Synergieeffekte über die Ebenen hinaus.


Neue Geschossebenen an Dachstreben abgehängt

Bei der Aufstockung wurden die neuen Deckenscheiben an einem Trägerrost abgehängt, der über markante schräg gestellte Streben die neuen Lasten in die beiden Innenstützen und den Kern des Bestandgebäudes einleitet. Statisch gesehen konnte damit die vorhandene Tragkonstruktion beibehalten werden, die lediglich verstärkt werden musste. Gestalterisch scheinen die neuen Deckenscheiben über der ursprünglich vorhandenen Lochfassadenstruktur stützenfrei zu schweben und ermöglichen transparente Büroflächen mit weiten Ausblicken in die umliegende Landschaft.


Fassade schafft einheitlichen Baukörper

Darüber hinaus ist umlaufend an dem raumgreifenden Tragwerk in der Dachebene die äußere Fassade abgehängt, die über die gesamten neun Etagen eine gleichartig gestaltete Glasstruktur aufweist. Sie wird nicht nur den technischen Anforderungen wie Wetter- und Schallschutz gerecht, sondern fasst vor allem als verbindendes Element das bestehende Gebäude, die neuen Büroebenen und den Dachgarten zu einem einheitlich wirkenden Gebäude zusammen. „Spiegelungseffekte, der Wechsel von Licht und Schatten, ungewöhnliche Ein- und Ausblicke, das kompositorische Spiel von bestehender Rasterfassade und glatten Glasflächen heben die Materie und Schwere des neuen Hochhauses auf“, erläutert Architekt Michael Zimmermann, Mitinhaber der international tätigen Architektengemeinschaft KSP Engel und Zimmermann.


Corporate Architecture

Einzigartig bei der Fassadengestaltung und der gesamten Gebäudekonzeption ist die vielfältige bauliche Umsetzung der Corporate Identity des Unternehmens. Maßgeblich für die Fernwirkung sind die schräg gestellten Streben der Tragkonstruktion im Dachgartengeschoss, die über die statische Notwendigkeit hinaus die DORMA Krone, das Firmenlogo, symbolisieren. So ist die nachempfundene Krone, ganz gleich aus welcher Himmelsrichtung betrachtet, von unverkennbarer Zeichenhaftigkeit. Dieser Eindruck wird durch die exponierte Lage des Gebäudes auf einer Anhöhe verstärkt, besonders nachts, wenn sie angeleuchtet in den umliegenden Landschaftsraum strahlt.

Dem Gebäude etwas näher gekommen, befindet sich mittig auf der Eingangsseite ein optisch markanter Fassadeneinschnitt über sieben Geschosse: Den Besucher empfängt „die geöffnete Tür“. In den wechselnden Lüftungsöffnungen der Glasfassade selbst findet er die architektonische Interpretation der DORMECHANIK: Das zentrale Gestaltungsmerkmal des Corporate Designs symbolisiert das „Auf“ und „Zu“ einer Tür.


Einbau von DORMA Anwendungen

Neben der symbolhaften Visualisierung des Themas „Tür“ bietet das neue Hauptgebäude des Unternehmens durch den Einbau zahlreicher Produkt- und Systemlösungen einen exemplarischen Querschnitt seiner vielfältigen Geschäftsfelder.

An der innovativen Fassade sind DORMA RODAN Glaspunkthalter und Zugstäbe ein wichtiger Gestaltungsfaktor. Auch Glastürbeschläge DORMA Universal, die durchgängig in allen Büro- und Konferenzräumen ebenso wie OGRO Türdrücker, Türstopper und Fenstergriffe zum Einsatz kamen. Eine Ganzglaskarusselltür KTV Atrium im Haupteingang vermittelt dem Besucher technischen Komfort auf höchstem Niveau. Ein Zeiterfassungsterminal der Tochtergesellschaft MBB Gelma verbindet zudem die Komponenten Zutrittskontrolle und Zeiterfassung.


Engagement der Bauschaffenden

Nach eineinhalbjähriger Bauzeit blickt Architektin Barbara Pampe, die als Projektleiterin die Fertigstellung des Baus begleitet hat, erfüllt und zufrieden zurück. Es gab überraschende Momente – „Beim Rückbau haben wir in den Eckbüros wunderschöne diagonal geführte Unterzüge freigelegt, die wir sichtbar gelassen haben.“ – und aufregende: „ … den Belastungsnachweis der abgehängten Doppelfassade“.


Baudaten

Wettbewerb Auslobung / Entscheidung Juli - November 2001
Baubeginn des Aus- und Umbaus November 2002
Fertigstellung Juli 2004
Erdgeschoss, 7 Obergesch., Dachgarten-Konferenzlandschaft
Gesamthöhe 36,40 m
BGF gesamt neu 7940 m2
BRI gesamt Bestand 20 363 m2
BRI gesamt neu 31 057 m2


Ennepetal, 14. Juli 2004
Pressemitteilung und weitere Fotos zum Download unter www.dorma.de
DORMA Unternehmensgruppe

DORMA ist ein internationaler Systemanbieter von Produkten rund um die Tür. In den Bereichen Türschließtechnik und mobile Raumtrennsysteme ist das Unternehmen Weltmarktführer, bei automatischen Türsystemen weltweit die Nr. 2. DORMA ist in den Geschäftsfeldern Türtechnik, Automatic, Glasbeschlagtechnik, Sicherungstechnik/Zeit- und Zutríttskontrolle sowie Raumtrennsysteme tätig. Wesentliche Produktionsstätten liegen in Europa, Singapur, Malaysia, China sowie Nord- und Südamerika. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2002/2003 (30.06.) einen Umsatz von 663 Mio. Euro. DORMA beschäftigt weltweit rund 5.600 Mitarbeiter. Die international operierende DORMA Gruppe mit 70 eigenen Gesellschaften in 44 Ländern hat ihren Hauptsitz in Ennepetal.

Kundenanfragen: Redaktionelle Rückfragen an:

DORMA GmbH Co. KG DORMA Holding GmbH Co. KGaA
Breckerfelder Str. 42-48 Corporate Communications
D-58256 Ennepetal Tel. 49 2333 793-5660
Tel. 49 2333 793-0 Fax 49 2333 793-905660
Fax 49 2333 793-644 E-mail: communication@dorma.com
Internet: http://www.dorma.de Internet: http://www.dorma.de




Das Büro KSP Engel und Zimmermann Architekten

KSP Engel und Zimmermann ist eines der großen Architekturbüros in Deutschland, das sowohl im Inland als auch im Ausland plant und baut. Fünf Bürostandorte in Braunschweig, Köln, Frankfurt, Berlin und München ermöglichen eine gezielte und flexible Projektabwicklung und Steuerung. Strategische Allianzen in Europa und Fernost erweitern das Arbeitsspektrum des Büros über die Grenzen Deutschlands hinaus. Basierend auf der großen Erfahrung zeichnen sich die Arbeiten von KSP Engel und Zimmermann durch hohe Professionalität und hohe Qualität im Entwurf und in der Durchführung aus. Grundlage der Arbeit ist der frühzeitige und offene Dialog, ein Planungsprozess, der auf Integration vieler Partner orientiert ist und neue Technologien einbezieht.

Kontakt: Redaktionelle Fragen an:

KSP Engel und Zimmermann Architekten Anke Wünschmann
Konrad-Adenauer-Ufer 83 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
D-50688 Köln E-mail: a.wuenschmann@f.ksp-architekten.de
Tel. 49 221 20803-0
Fax 49 221 20803-38
Internet: www.ksp-architekten.de
E-mail: sekretariat@k.ksp-architekten.de


Zurück

 

Text Download
Pressetext als Word-Datei (Kurzfassung)
Pressetext als Word-Datei (Langfassung)
Portrait K-R Mankel (Word-Datei)

 

Bilder Download:

Download
Bild ansehen

Download
Bild ansehen

Download
Bild ansehen

Download
Bild ansehen

Download
Bild ansehen

Download
Bild ansehen

Download
Bild ansehen